Bayerische ArbeitsGemeinschaft Nachklinische NeuroRehabilitation

Nachklinische NeuroRehabilitation

Pro Jahr erleiden bundesweit ca. 300.000 Menschen einen Schlaganfall und bis zu 50.000 Menschen ein schweres Schädelhirntrauma. Seit Mitte der 80iger Jahre wurde - ausgehend von Bayern - zielgerichtet daran gearbeitet, ein flächendeckendes Versorgungssystem für diese Menschen zu schaffen.

Die klinisch-neurologischen Rehabilitationsangebote sind häufig für eine gelungene Integration und Teilhabe der Betroffenen nicht ausreichend.

Nachhaltige Erfolge bei diesem Personenkreis sind nur durch ein enges und langfristig angelegtes Netz der Nachklinischen NeuroRehabilitation zu erreichen.

Trotz intensiver klinischer Therapien ist das Hirn des Betroffenen auch nach der medizinischen Rehabilitation in der Regel noch nicht fähig zur einheitlichen Selbstorganisation.

Die in der Klinik mit großem Aufwand erreichten Fortschritte müssen erhalten und weiterentwickelt werden. Hierzu benötigen die Rehabilitanden unterschiedliche Formen fachkundiger Begleitung, um sich ein möglichst eigenständiges Alltagsleben und ein regelmäßiges Arbeitsleben aufzubauen.

Die Nachklinische NeuroRehabilitation erzielt hier mit den Betroffenen nachweislich hohe und nachhaltige Erfolge.